In diesem Workshop zeigen wir praxisnah, wie Satellitendaten in der Landwirtschaft sinnvoll eingesetzt werden können – von der Datengrundlage bis zur konkreten Anwendung im Feld. Die Teilnehmenden lernen, welche Satellitenindizes (z. B. Vegetationsindizes) wirklich aussagekräftig sind, wie Karten richtig interpretiert werden und wo typische Fehlinterpretationen entstehen.
Im Fokus steht die Frage: Was kann ich mit Satellitendaten im Alltag tatsächlich verbessern? Wir erläutern, wie sich Bestandsunterschiede sichtbar machen lassen, wie man Auffälligkeiten frühzeitig erkennt (z. B. Trockenstress, lückige Bestände, ungleichmäßige Entwicklung) und wie daraus praxistaugliche Maßnahmen abgeleitet werden – etwa für Bestandskontrolle, Bonitur, Dokumentation oder die Vorbereitung teilflächenspezifischer Bewirtschaftung.
Außerdem besprechen wir Voraussetzungen wie Datenverfügbarkeit, zeitliche Auflösung, Wolkenproblematik, Feldgrenzen sowie den Transfer in gängige Softwarelösungen. Ziel ist, dass die Teilnehmenden nach dem Workshop Satellitendaten sicher bewerten, wirtschaftlich einordnen und als Entscheidungshilfe für den eigenen Betrieb nutzen können.